Gemüsereihen auf einem Feld, im Hintergrund Folientunnel und Hecken
Embiosa · Der andere Weg

Fäulnis verdrängt man nicht mit Chemie.

Sondern mit Konkurrenz. Embiosa ist ein fermentierter Auszug aus Wild-, Gewürz- und Heilkräutern mit lebenden Mikroorganismen – für Futter, Stall, Gülle, Silage und Feld. Ein Mittel, sechs Einsatzorte, immer dasselbe Prinzip.

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Effektive Mikroorganismen

Wo Milchsäurebakterien und Hefen die Oberhand haben, finden Fäulniskeime keine Lebensgrundlage mehr.

Im Pansen genauso wie in der Güllegrube oder im Silo. Das ist der Grund, warum ein einziges Produkt so viele Einsatzorte hat – es ist überall dasselbe Prinzip.

24 Kräuter im Herbamax-Ferm-Auszug vollständig gelistet – von Brennnessel bis Sonnenblumenblüten
3 % Ansatzstärke ab Werk mit Kräutern – nicht dünner angesetzt
5 Anwendungen aus einer Reihe Futter, Silage, Gülle, Rotte und Pflanze
2 Qualitäten konventionell und in Bio-Qualität
Drei Edelstahltanks in einem gefliesten Raum, daneben Schläuche und Gebinde
Angesetzt wird in Edelstahlwannen. Für unsere Kunden im Allgäu entsteht Embiosa örtlich – mit entsprechend kurzen Wegen.

Erst die Kultur, dann der Ansatz

Embiosa entsteht in zwei Schritten. Die Starterkultur – die Urlösung – stellt „Der andere Weg“ am Niederrhein her, seit den Anfängen der Effektiven Mikroorganismen in Deutschland. Vermehrt wird sie danach regional: von uns und von unseren Partnern, jeweils für die Höfe in der Nähe.

Das ist der Grund, warum Embiosa trotz weiter Herkunft kurze Wege hat – und warum es darauf ankommt, wie vermehrt wird.

Was drin ist

Ein fermentierter Pflanzenauszug aus Wild-, Gewürz- und Heilkräutern, und darin lebende Mikroorganismen:

  • Milchsäurebakterien
  • Bakterien der Photosynthese
  • Hefen
  • Actinomyceten – pilzähnliche, grampositive Bakterien

Embiosa ist ungiftig – für die Tiere, für die Umwelt und für den Menschen, der damit arbeitet.

3 Prozent, mit Kräutern – so kommt es aus dem Werk

Was „Der andere Weg" ausliefert, ist immer 3-prozentig angesetzt und immer mit Kräutern. Das ist der Maßstab, und der Kräuterauszug ist genau das, was Embiosa von einer reinen Mikroorganismen-Lösung unterscheidet.

Beim Vermehren vor Ort kann man davon abweichen: dünner ansetzen, Kräuter weglassen. Das ist billiger in der Herstellung – aber dann ist im Kanister eben nicht mehr das, was auf dem Etikett steht. Wir und unsere Partner bleiben beim Werksmaßstab: 3 Prozent, mit Kräutern.

Fragen Sie ruhig nach. Wenn Ihnen jemand Embiosa anbietet, fragen Sie nach der Ansatzstärke und ob Kräuter drin sind. Eine gerade Antwort darauf sollte jeder geben können, der das Zeug verkauft. Unsere lautet: 3 Prozent, mit Kräutern – wie ab Werk.

Wer selbst vermehren will, kommt deutlich günstiger weg. Wie das geht, zeigen wir Ihnen beim ersten Mal – mit unserer Ansatzstärke.

Sechs Einsatzorte, ein Mittel

Am stärksten wirkt es, wenn Sie vorne anfangen: im Futter. Dann läuft es über das Tier bis in die Gülle durch – derselbe Kaskadeneffekt wie bei Leonardit und Biolit.

1
Im Trog

Kräuter Embiosa FutterFein

Einzelfuttermittel für alle Nutztiere. Es wertet das vorhandene Futter auf und verbessert die Nährstoffaufnahme. Die Folge zeigt sich später in der Grube: Die Gülle wird fließfähiger, Kanäle verstopfen nicht mehr, und im Güllemikrobiom sitzen weniger Pathogene.

Dosierung Fütterung

Rind und Kuh · 100–150 ml je Tier und Tag, in den Futtermischwagen oder mit der Gießkanne über den Futtertisch

Kälber · 30–50 ml in die Tränke

Schwein · 0,5–1 % in die Futtermasse

Schafe und Ziegen · 15 ml je Tier

Geflügel je nach Art und Bestand – da fragen Sie besser einmal durch, als zu schätzen.

Kühe fressen nebeneinander am Fressgitter
Aus der Embiosa-Broschüre.
2
Im Stall

Vernebeln

Durch die Ausscheidungen entstehen im Stall Ammoniak und Methan, Mist und Güllekanäle sind eine Brutstätte für Erreger und Parasiten. Regelmäßiges Vernebeln besetzt das Stallmilieu mit den guten Mikroorganismen und unterstützt zugleich die Fermentation von Mist und Gülle.

Was sich verändert

Geringere Geruchsbelästigung · ruhigere Tiere · weniger Fliegen, Läuse und andere Parasiten · weniger Gestank von Festmist · höhere Qualität von Mist und Gülle.

Vernebeln ist die Anwendung mit dem geringsten Aufwand und dem schnellsten spürbaren Ergebnis – meist merkt man es an der Stallluft, bevor man es an der Gülle sieht.

3
In der Grube

Embiosa GülleGut

Bodenhilfsstoff. Überführt den Fäulnisprozess in eine Rottegülle – die Gülle wird boden- und pflanzenverträglicher, weil die schadhaften Fäulnisprozesse wegfallen.

Was sich verändert

Weniger Gestank · Schwimmschichten verschwinden · Sinkschichten und Ablagerungen gehen zurück · Nährstoffe werden besser genutzt · weniger Ätzwirkung auf den Bestand · Reduktion von NH₃ und anderen Luftschadstoffen.

In der Grube arbeitet Embiosa am besten zusammen mit Leonardit und Biolit: Die einen binden den Stickstoff chemisch, Embiosa stellt das Milieu biologisch um.

Warum Fäulnis das Kernproblem ist →

4
Im Silo

Kräuter Embiosa SilierStabil

Beschleunigt die Milchsäurebildung, erhöht den osmotischen Druck der Silage und senkt den pH-Wert. Der niedrigere pH unterdrückt Pilze und Buttersäurebakterien.

Dosierung Silierung

Mais-, Gras- und Heulagen · 1 l je Tonne Frischmasse

reine Luzerne · 3 l je m³

Deutlich weniger Schimmelbefall, keine Nacherwärmung, bessere Futteraufnahme. Es bilden sich Milchsäure, Essigsäure und Propionsäure.

5
Auf dem Blatt

Embiosa PflanzenPower

Zur Vitalisierung von Pflanzenbeständen, mit der Feldspritze ausgebracht. Fördert die Wurzelausscheidung, aktiviert die Bodenmikroorganismen und verbessert die Aufnahme von Mineralien.

Ansatz je Hektar

300–500 l Wasser + 20–40 l PflanzenPower aktiv

Bewährte Zugaben, eine davon wählen:

+ 4 kg Biolit Ultrafein

+ 1,5 kg Spritzkalk und 3 kg Biolit Ultrafein

+ flüssige Huminsäuren und Spurennährstoffe

Wichtig: Bei gleichzeitigem Einsatz von Fungiziden verringert sich die Wirkung – das liegt in der Natur der Sache, es sind lebende Organismen.

Die Kombination mit Biolit Ultrafein steht so in der Embiosa-Broschüre. Beide Mittel stammen von verschiedenen Herstellern und ergänzen sich trotzdem – deshalb führen wir sie zusammen.

6
Auf dem Acker

Embiosa RotteRasch

Für Rotteprozesse beim Fräsen und Mulchen, zur Einarbeitung von Zwischenfrüchten und Gründüngern und zur Stoppelbearbeitung. Bei Einspritzung mit dem Tiefenlockerer unterstützt es die Bodenbiologie in der Tiefe.

Getreidestoppel mit dichter grüner Untersaat darunter
Untersaat unter Getreidestoppel – hier greift RotteRasch an.
Was sich verändert

Die Bodenmikrobiologie setzt organisches Material rascher um. Fäulnis, Geruchsbildung und bodenbürtige Krankheiten werden unterdrückt.

Laborwerte – in Abstimmung mit dem Hersteller

An dieser Stelle sollen die mikrobiologischen Werte stehen – Keimzahlen, die Leitgruppe der Milchsäurebakterien, die Untersuchung auf Krankheitserreger, dazu pH-Wert und Redoxpotenzial.

Wir zeigen sie noch nicht. Die Zahlen, die uns vorliegen, stammen aus einer Untersuchung von 2018 und beschreiben einen damaligen Versuchsansatz, nicht die heutige Ware. Bevor eine Zahl auf dieser Seite steht, wollen wir sie vom Hersteller freigegeben und auf das aktuelle Produkt bezogen haben.

Das ist dieselbe Linie wie überall hier: lieber keine Zahl als eine, für die wir nicht geradestehen können. Wer für seinen Betrieb einen Befund braucht, lässt seine Charge untersuchen – wir sagen Ihnen, welches Labor das macht: 0160 3346016.

Botanische Zeichnung einer Arnikapflanze mit dem Schriftzug Der andere Weg
Arnika – eines der Motive der Marke.

Die Kräuter dahinter

Zur Premium-Variante gehört Herbamax Ferm, ein Ergänzungsfuttermittel aus 24 Kräutern. Wir listen sie vollständig, weil eine Zutatenliste kein Geheimnis sein sollte:

  • Brennnessel
  • Echinacea
  • Hibiskus
  • Oregano
  • Pfefferminze
  • Stevia
  • Süßholz
  • Bockshornsamen
  • Spitzwegerichblätter
  • Thymian
  • Schafgarbenkraut
  • Wermutkraut
  • Eibischwurzel
  • Rhabarberwurzel
  • Anis
  • Fenchel
  • Himbeerblätter
  • Schlüsselblumenwurzel
  • Aroniabeerentrester
  • Brombeerblätter
  • Weidenröschen
  • Hauhechelwurzel
  • Rosmarinblätter
  • Sonnenblumenblüten
Wozu wir bewusst nichts sagen. Zu einzelnen dieser Kräuter kursieren Wirkungsversprechen für Tiergesundheit. Als Futtermittel sind gesundheitsbezogene Aussagen rechtlich eng geregelt – deshalb steht hier die Zusammensetzung und nicht, was sie angeblich bewirkt. Was in Ihrem Stall sinnvoll ist, besprechen wir persönlich.

Gebinde

Vom Liter für den Hausgebrauch bis zum 1.000-Liter-Container für den ganzen Betrieb. Die Großgebinde laufen nicht über die Bestellseite, sondern über den Preisrechner – dort steckt die Fracht ab Bocholt mit drin.

Container 500 und 1.000 l
Zeichnung – ein Foto des Containers liefern wir nach.
Kleingebinde

Flasche und Bag in Box

Für den Einstieg, für den Haushalt und zum Ausprobieren, bevor der ganze Betrieb umgestellt wird.

1-Liter-Flasche und 5-Liter-Bag-in-Box. Verschlossen etwa sechs Monate haltbar, nach dem Öffnen bis zu zehn Monate. Kühl lagern.

Zur Bestellseite →
Betrieb

Container 500 / 1.000 l

Die Größe, mit der ein Betrieb tatsächlich arbeitet – konventionell und in Bio-Qualität.

Versand als Stückgut ab Bocholt. Der Preisrechner rechnet Ware und Fracht für Ihre Postleitzahl zusammen.

Zum Preisrechner →
Ein 25-kg-Sack Herbamax mit botanischer Zeichnung und dem Schriftzug Der andere Weg
Herbamax kommt als 25-kg-Sack.

Hersteller und Herkunft

Die Starterkultur – die Urlösung – kommt von Der andere Weg, Ole Weinkath, Otto-Pankok-Weg 3, 46569 Hünxe. Vermehrt wird sie anschließend regional: von uns und von unseren Partnern, für die Höfe in ihrer Nähe. Deshalb hat Embiosa kurze Wege, obwohl die Kultur aus dem Niederrhein stammt.

Herbamax führen wir ebenfalls von „Der andere Weg“ – mit denselben Konditionen für unsere Partner wie bei allen anderen Marken im Programm.

Zur Güllebehandlung →  ·  Zu Biolit Ultrafein →

Hände halten einen ausgestochenen Bodenblock mit dichtem Wurzelfilz

Fangen Sie vorne an.

Wer im Futter beginnt, behandelt Stall, Gülle und Boden gleich mit. Erzählen Sie uns, wo bei Ihnen der Schuh drückt – wir sagen Ihnen, an welcher Stelle der Einstieg am meisten bringt.